Girokonten für Kinder

Beim Begriff Girokonto denkt jeder an Erwachsene, deren Arbeitslohn auf dieses Konto überwiesen wird. Des Weiteren benötigt man ein Girokonto, um die Miete, Versicherungen und den Strom zu bezahlen. Alle Zahlungen, die regelmäßig stattfinden, laufen über ein Girokonto ab. Ist zum einem einfacher, zum anderen können Dank Dauerauftrag oder Lastschriftverfahren keine Zahlungen mehr vergessen werden. Inzwischen dürfen nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder ein Girokonto eröffnen.

 

So funktioniert die Kontoeröffnung für Kinder

Bei der Eröffnung eines Girokontos für Kinder gibt es spezielle Anforderungen: das Konto muss vom Sorgeberechtigten eröffnet werden. Im Detail bedeutet dies, dass ein Alleinsorgeberechtigter dieses Konto auch allein eröffnen darf, bei einem gemeinsamen Sorgerecht müssen jedoch beide Elternteile gemeinsam das Konto eröffnen. Sollte ein Elternteil keine Zeit haben, so kann er eine Vollmacht erteilen. In jedem Fall benötigt die Bank die Unterschrift beider Eltern. Des Weiteren muss eine Kopie der Geburtsurkunde oder falls schon vorhanden des Personalausweises des Kindes vorgelegt werden. Der weitere Vorgang läuft dann wie gewohnt ab. Bei der Eröffnung eines Girokontos für ein Kind erhalten die Eltern meistens ein Schmankerl in Form eines Bonus, der sofort gutgeschrieben wird.

 

Vorteile eines Girokontos

Früher wurde für ein Kind lediglich ein Sparbuch eröffnet, auf das am Weltspartag eingezahlt wurde. Hierzu wurde das Sparschwein geschlachtet. Zum Geburtstag und zu Weihnachten wurde auch Geld eingezahlt. Heute ist ein Girokonto sinnvoll, da viele Eltern oder Großeltern monatlich Geld für ihr Kind hinterlegen möchten. So nutzen viele Eltern die Möglichkeit, einen Sparvertrag abzuschließen, sodass automatisch der vereinbarte Betrag pro Monat vom Girokonto der Eltern abgebucht wird. Auf diese Weise lässt sich das nötige Geld für den Führerschein oder das erste Auto ersparen. Mittlerweile stellen die Banken automatisch eine Girocard aus. Mit dieser darf jederzeit Geld abgehoben werden. Diese Möglichkeit nutzen viele Kinder und Jugendliche, um ihr eigenes Taschengeld zu verwalten. Um hier einem Missbrauch vorzubeugen, können die Eltern mit der Bank vereinbaren, welcher Betrag maximal abgehoben werden darf. Varianten gibt es einige: beispielsweise kann ein Tages- oder ein Monatsbetrag als Höchstgrenze vereinbart werden. Selbstverständlich dürfen die Eltern die Girocard behalten und das Geld ihres Kindes weiterhin verwalten.

Für Kinder wird bis auf ein paar Ausnahmen von jeder Bank ein Girokonto kostenlos angeboten. Manchmal wird das Guthaben verzinst – im Gegensatz zum Girokonto eines Erwachsenen. Eine weitere Variante stellt das Wachstumskonto dar – bei dem die Verzinsung in vorher vereinbarten Abständen erhöht wird. All dies verdeutlicht, dass es sich immer lohnt, einen Girokonto Vergleich durchzuführen, bevor eine Entscheidung für eine bestimmte Bank gefällt wird.

Voraussetzungen zum Abschluss einer Privaten Krankenversicherung

Sie überlegen, von der Gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung zu wechseln? Wenn Sie die nachstehenden Voraussetzungen hierzu erfüllen, steht Ihrem Wunsch nichts entgegen:

 

Wer darf in die PKV?

Eine private Krankenversicherung dürfen sowohl Selbstständige, Arbeitnehmer und Beamte abschließen. Zu den Selbstständigen zählen auch alle Freiberufler, ausgenommen Künstler und Publizisten. Diese unterliegen der gesetzlichen Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse. Während es für Selbstständige und Beamte keine Verdienstgrenzen gibt, müssen Arbeitnehmer mehr als 56.250 Euro brutto im Jahr verdienen (Stand 2016). Dieser Verdienst muss mindestens in den letzten 12 Monaten vor einem Antrag bei der PKV erreicht worden sein. Die gute Nachricht bezüglich der Verdienstgrenze besteht darin, dass alle versicherungspflichtigen Einkünfte zusammengerechnet werden. Hinzu kommen noch Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld und eventuell Überstunden.

Dies sind aber nur die Grundvoraussetzungen dafür, dass Sie bei einer PKV anfragen dürfen. Bevor Sie aufgenommen werden, führt jede Gesellschaft einen Gesundheitscheck durch, beziehungsweise müssen Sie aufrichtig zahlreiche Fragen zu Ihrem bisherigen Gesundsheitszustand beantworten. Darunter fallen auch alle wichtigen Behandlungen und Operationen. Hierdurch besitzt jede private Krankenversicherung die Möglichkeit, einen Antrag abzulehnen.

 

Wie funktioniert der Wechsel von der GKV in die PKV?

Sobald ein Arbeitnehmer die Jahresverdienstgrenze überschritten hat, kann er unter Einhaltung bestimmter Fristen von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechseln. Die gesetzliche Versicherungsfreiheit tritt immer zum Januar eines Jahres in Kraft. Sollte Ihnen Ihre GKV mitteilen, dass dies auf Sie zutrifft, dann können Sie sofort in eine PKV wechseln. Eine Kündigung unter Einhaltung besonderer Fristen ist nicht nötig. Doch Vorsicht: Wie bereits erwähnt, muss Ihr Antrag auf eine private Krankenversicherung von keiner Gesellschaft angenommen werden. Dieser darf abgelehnt werden. Allerdings muss Sie jede Versicherungsgesellschaft in den Basistarif aufnehmen. Dieser entspricht exakt den Versicherungsbedingungen einer gesetzlichen Krankenversicherung. Sie haben dann die gleiche Versicherung wie bisher, nur bei einer anderen Gesellschaft. Vorzüge einer PKV können Sie dann nicht geniessen. Einen beabsichtigen Wechsel in die PKV sollten Sie daher rechtzeitig in Angriff nehmen und vorsichtshalber bei mehreren Gesellschaften anfragen – am Besten über einen Private Krankenversicherung Vergleich. So minimieren Sie das Risiko, dass Sie noch länger in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.

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